|
Frankreich |

|


|
|
Ehemalige Zisterzienserabtei Fontenay
(K) |
Die Abtei Fontenay (Fontanetum) ist ein im Jahre 1119 von Bernhard von Clairvaux gegründetes bedeutendes Kloster in Frankreich. Der Bau ist ein Manifest der strengen zisterziensischen Romanik und entspricht weitestgehend dem Originalzustand. Als Meisterwerk der Romanik gilt der Kreuzgang, der sich um einen begrünten Hof schließt und der über exzellent bearbeitete Kapitelle verfügt. Der anschließende Kapitelsaal, in dem einst Rat gehalten wurde und in dem die Geistlichen sich austauschten oder ihre Studien betrieben, kündigt durch einige Formen an Säulen und Fenstern bereits die Gotik an. Die nach alten Vorbildern restaurierten Kräutergärten begrenzen den Krankensaal, in dem die Kranken der Region versorgt wurden, und die Schmiede, die eine wichtige Einnahmequelle des Klosters darstellte. Im 15. Jahrhundert entstanden der kuriose Taubenturm, der auf das Jagdrecht der Mönche verwies, und der Hundezwinger. Der im verspielten Stil des Rokoko gehaltene Abtspalast aus dem 18. Jahrhundert dient heute der Eigentümerfamilie Aynard als Wohnsitz.

Bildquelle
766 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/sites/165.htm
Wikilink:
Weblink: http://www.abbayedefontenay.com/
Aufgenommen: 1981
|
|
Festungsanlagen Vaubans
(K) |
Die Festungsanlagen Vaubans sind ein klassisches Beispiel der westlichen Militärarchitektur. Sébastien Le Prestre, der Marquis von Vauban, war Ingenieur, Architekt und Feldherr. Die von ihm konstruierten Anlagen wurden zum häufig kopierten Vorbild für die Festungsarchitektur in Europa, Amerika, Russland und im Fernen Osten. Für die Welterbeliste wurden 13 der bedeutendsten Werke Vaubans in Frankreich ausgewählt, die die Entwicklung des Verteidigungssystems, die unterschiedlichen Festungstypen und deren geografische Besonderheiten veranschaulichen.

Bildquelle
886 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/1283
Wikilink:
Weblink:
Aufgenommen: 2008
|
|

|