Wien ist die
Bundeshauptstadt und zugleich eines der neun
Bundesländer
Österreichs. Die Stadt ist mit rund 1.670.000
Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des
Landes, im Großraum Wien lebt mit etwa zwei
Millionen Menschen ein Viertel aller Österreicher.
Bezogen auf die
Einwohnerzahl ist Wien die
zehntgrößte Stadt der
Europäischen Union. Mit dem
Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) ist
die Stadt einer der vier offiziellen Amtssitze der
Vereinten Nationen. Weitere bedeutende
internationale Organisationen mit Sitz in Wien sind
etwa die
OPEC, die
OSZE und die
Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO).
Die IAEO und die UNO haben einen eigenen
Gebäudekomplex, die sogenannte
UNO-City im Zentrum eines
Stadterweiterungsgebietes in der Nähe der Donau.
Die Stadt war jahrhundertelang Residenz der
Habsburger und entwickelte sich in dieser Zeit
zu einem kulturellen und politischen Zentrum
Europas. Als vierte Stadt der Welt, nach
London,
New York und
Paris, zählte Wien zwei Millionen Einwohner.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges hat Wien allerdings
rund ein Viertel der damaligen Einwohnerschaft
verloren. Die
Altstadt Wiens, die nach wie vor von der
Habsburger Herrschaft zeugt, sowie das
Schloss Schönbrunn wurden auf Antrag der
Republik Österreich von der
UNESCO als
Weltkulturerbe anerkannt. Der
Stephansdom, neben dem
Riesenrad im
Prater und vielen anderen
Sehenswürdigkeiten eines der Wahrzeichen Wiens,
steht als eines der höchsten Bauwerke der Stadt und
als Metropolitankirche im Zentrum von Wien.