He hath founded it upon the seas
(Englisch für „Er hat es auf den Meeren gegründet“)
(offizieller Wahlspruch)
Die Kaimaninseln sind eine Inselgruppe in der Karibik und ein britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs. Nach der Entdeckung durch Kolumbus am 10. Mai 1503, als seine Schiffe vom vorgesehenen Kurs abtrieben, wurde die Inselgruppe ursprünglich nach den auf ihr lebenden Schildkröten „Las Tortugas“ genannt. Aber erst im 17. Jahrhundert wurden die Inseln, von Jamaika ausgehend, besiedelt. Als die große Nachbarinsel unabhängig wurde, entschieden sich die Inselbewohner anders: Sie wurden Kolonie der britischen Krone und erhielten einen Gouverneur zugesprochen. Seit 1962 haben die Kaimaninseln den Status einer britischen Kronkolonie mit innerer Selbstverwaltung.
Die Kaimaninseln werden auch die „Schweiz der Karibik“ genannt, denn hier finden sich die meisten Banken, auch die größten deutschen, mit Filialen vor Ort; begünstigt wird dieser Status durch die hier herrschende Steuerfreiheit, die die Hauptstadt George Town zum fünftgrößten Finanzplatz der Welt werden ließ.
CIA
Background-Info
The Cayman Islands were colonized from Jamaica by the British during the 18th and 19th centuries, and were administered by Jamaica after 1863. In 1959, the islands became a territory within the Federation of the West Indies, but when the Federation dissolved in 1962, the Cayman Islands chose to remain a British dependency.