Die Turks- und Caicosinseln, manchmal auch als Turks & Caicos bezeichnet, sind ein Britisches Überseegebiet. 1492 wurden die Inseln angeblich von Christoph Kolumbus entdeckt, doch besteht auch die Möglichkeit, dass Juan Ponce de León ihr ursprünglicher Entdecker war. Die indigene Bevölkerung war um die Mitte des 16. Jahrhunderts aufgrund von Krankheiten und Sklaverei ausgelöscht. Im 17. Jahrhundert wurden die Inseln von Bermuda aus besiedelt und befanden sich später unter spanischer, französischer und britischer Kontrolle. Von 1776 bis 1848 waren sie Teil der Kolonie auf den Bahamas, von 1848 bis 1962 waren sie zu Jamaika gehörig bis zu dessen Unabhängigkeit, seit etwa 1976 gab es immer wieder Bestrebungen sich unabhängig zu machen, seit etwa 1982 ruhen diese Unabhängigkeitsbestrebungen allerdings. Seit 2003 jedoch gibt es Bestrebungen der Regierung Kanadas die Inseln als elfte Provinz einzugliedern. Dafür müsste jedoch Großbritannien die Inseln in die Unabhängigkeit entlassen.
Amtliche
Kurzform:
Turks- und Caicosinseln
Name in Landessprache:
Kurzform:
Turks and Caicos Islands
Vollform: Name in
Englisch: Turks and Caicos Islands Ehemaliger Name:
Staatsgebiet: Die Turks- und Caicosinseln, bestehen aus den acht Hauptinseln Salt Cay, Grand Turk, South Caicos, East Caicos, Middle Caicos, North Caicos, Providenciales und West Caicos. East Caicos und West Caicos sind unbewohnt.
CIA
Background-Info
The islands were part of the UK's Jamaican colony until 1962, when they assumed the status of a separate crown colony upon Jamaica's independence. The governor of The Bahamas oversaw affairs from 1965 to 1973. With Bahamian independence, the islands received a separate governor in 1973. Although independence was agreed upon for 1982, the policy was reversed and the islands remain a British overseas territory.